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Tschechien vs Frankreich: das Buy-and-hold-Steuerduell 2026

Für einen Anleger, der vom schrittweisen Verkauf eines Aktien- und ETF-Portfolios lebt, ist der Unterschied frappierend. Tschechien stellt Wertpapiergewinne nach drei Jahren Haltedauer zu 100 % steuerfrei, ohne Deckel seit 2026, während Frankreich seine Pauschalsteuer prélèvement forfaitaire unique von 31,4 % (12,8 % Steuer und 18,6 % Sozialabgaben) ab dem ersten Euro anwendet. Frankreich behält jedoch starke Argumente bei öffentlichen Diensten, Gesundheitsversorgung und französischsprachigem Umfeld.

Detaillierter Vergleich

Direkter Vergleich von Besteuerung, Lebenshaltungskosten und Bewertungen zwischen den beiden Ländern.
Direkter Vergleich von Besteuerung, Lebenshaltungskosten und Bewertungen zwischen den beiden Ländern.
Frankreich
Besteuerung
Dividendensteuer
15 %, Vorteil für dieses Land
31,4 %
Kapitalertragsteuer
15 %, Vorteil für dieses Land
31,4 %
Körperschaftsteuer
21 %, Vorteil für dieses LandTarif19-21 %
25 %
Vermögenssteuer
Nein
Ja, IFI (nur Immobilien)
Direkte Erbfolge
0 %, Vorteil für dieses Land
45 %Tarif5-45 %
Kosten und Immobilien
Monatliches FIRE-Budget
2.300 €, Vorteil für dieses Land
2.700 €
Lebenshaltungskosten-Score
55,1, Vorteil für dieses Land
38,5
Referenzstadt
Prague
Paris
Miete 3-Zimmer Zentrum
1.150 €, Vorteil für dieses Land
2.450 €
Sicherheit und FIRE-Score
Unsicherheit
1,4, Vorteil für dieses Land
2,0
FIRE Ultimate V3 Score
85,6, Vorteil für dieses Land
64,6

Verdict

  • Tschechien gewinnt beim langfristigen Kapital: 0 % auf Gewinne aus Aktien und ETF nach drei Jahren, Deckel für Wertpapiere 2026 aufgehoben, keine Vermögensteuer, Erbschaft in direkter Linie zu 0 %, alles innerhalb der EU und des Schengen-Raums.
  • Frankreich behält den Vorteil bei kurzer Frist und Dividenden: seine Pauschalsteuer von 31,4 % deckt bereits die Sozialabgaben ab, während Tschechien Verkäufe vor drei Jahren mit 15 %, oder 23 %, und Dividenden mit 15 % besteuert. Frankreich bietet zudem dichte öffentliche Dienste und ein Gesundheitssystem.
  • Fazit: Für einen geduldigen Buy-and-hold-Anleger, der auf die Steuerfreiheit nach drei Jahren abzielt, ist Tschechien deutlich vorteilhafter. Für jemanden, der von Dividenden oder kurzfristigem Trading lebt, schrumpft der Abstand und Frankreich bleibt vertretbar.

Häufige Fragen zu diesem Duell

Ist es besser, von Tschechien oder Frankreich aus an der Börse zu investieren?

Für einen langfristigen Anleger ist Tschechien vorteilhafter: Gewinne auf Aktien und ETF sind nach drei Jahren Haltedauer zu 100 % steuerfrei, ohne Deckel seit 2026. Frankreich wendet seine Pauschalsteuer von 31,4 % ab dem ersten Euro Gewinn an. Der Unterschied ist groß für jeden, der Buy-and-hold betreibt.

Wie besteuert Frankreich Kapitalgewinne im Vergleich zu Tschechien?

Frankreich wendet eine Pauschalsteuer prélèvement forfaitaire unique von 31,4 % (12,8 % Einkommensteuer und 18,6 % Sozialabgaben) auf Wertpapiergewinne an, unabhängig von der Haltedauer. Tschechien stellt diese Gewinne dagegen nach drei Jahren vollständig steuerfrei und besteuert nur frühere Verkäufe mit 15 % (oder 23 %).

Werden Dividenden in Tschechien besser behandelt als in Frankreich?

Nicht wirklich. Tschechien besteuert Dividenden mit 15 %, gegenüber der Pauschalsteuer von 31,4 % in Frankreich. Der tschechische Vorteil bei Dividenden ist also real, aber weit bescheidener als bei den langfristigen Gewinnen, die nach drei Jahren auf 0 % sinken.

Hat Tschechien eine Vermögensteuer oder Erbschaftsteuer wie Frankreich?

Nein. Tschechien kennt weder Vermögensteuer noch Erbschaftsteuer in direkter Linie. Frankreich erhebt die Immobilienvermögensteuer (IFI) ab 1,3 Millionen Euro Netto-Immobilienvermögen und besteuert Erbschaften in direkter Linie bis zu 45 %. Das ist ein klarer Vermögensvorteil für Tschechien.