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Chile vs Frankreich: das Steuerduell des Dreijahresfensters im Jahr 2026

Auf der einen Seite besteuert Frankreich Kapitaleinkünfte mit der Pauschalsteuer PFU von 31,4 % ab dem ersten Euro, ergänzt um die IFI-Vermögensteuer auf Immobilien oberhalb von 1,3 Millionen Euro und eine Erbschaft in gerader Linie bis zu 45 %. Auf der anderen befreit Chile die Einkünfte aus ausländischer Quelle eines neuen Ansässigen drei Jahre lang, verlängerbar auf sechs, von der chilenischen Steuer. Das Duell stellt somit ein stabiles, aber schweres Steuersystem einem zeitlich begrenzten, aber radikalen Fenster gegenüber, sofern man dessen Grenzen akzeptiert.

Detaillierter Vergleich

Direkter Vergleich von Besteuerung, Lebenshaltungskosten und Bewertungen zwischen den beiden Ländern.
Direkter Vergleich von Besteuerung, Lebenshaltungskosten und Bewertungen zwischen den beiden Ländern.
Frankreich
Besteuerung
Dividendensteuer
40 %Tarif0-40 %
31,4 %, Vorteil für dieses Land
Kapitalertragsteuer
40 %Tarif0-40 %
31,4 %, Vorteil für dieses Land
Körperschaftsteuer
27 %
25 %, Vorteil für dieses Land
Vermögenssteuer
Nein
Ja, IFI (nur Immobilien)
Direkte Erbfolge
25 %, Vorteil für dieses LandTarif1-25 %
45 %Tarif5-45 %
Kosten und Immobilien
Monatliches FIRE-Budget
1.550 €, Vorteil für dieses Land
2.700 €
Lebenshaltungskosten-Score
83,1, Vorteil für dieses Land
38,5
Referenzstadt
Santiago (Providencia) / Valparaíso
Paris
Miete 3-Zimmer Zentrum
650 €, Vorteil für dieses Land
2.450 €
Sicherheit und FIRE-Score
Unsicherheit
1,9, Vorteil für dieses Land
2,0
FIRE Ultimate V3 Score
82,4, Vorteil für dieses Land
64,6

Verdict

  • Chile gewinnt beim Fenster: drei Jahre lang, verlängerbar auf sechs, fallen ausländische Dividenden und Veräußerungsgewinne zu 0 % chilenischer Steuer an, ohne Vermögensteuer, während Frankreich 31,4 % ab dem ersten Euro erhebt und die IFI hinzufügt.
  • Frankreich behält den Vorteil der Dauerhaftigkeit und Klarheit: kein vorprogrammierter Wechsel zu einer Welteinkommensbesteuerung von 0 bis 40 %, ein über die Zeit stabiler Rahmen und der Euro statt eines Peso, der zu 8 bis 12 % schwankt.
  • Fazit: Chile gewinnt für einen mobilen FIRE-Anwärter, der bereit ist, ein Fenster von drei bis sechs Jahren zu nutzen und danach sein Vermögen umzustrukturieren; Frankreich bleibt vorzuziehen für wen, der einen dauerhaften Rahmen will und nicht umzuziehen gedenkt.

Häufige Fragen zu diesem Duell

Ist Chile wirklich bei 0 % Steuer auf ausländische Dividenden?

Ja, aber nur während des Fensters des Artikels 3: drei Jahre für einen neuen Ansässigen, verlängerbar auf sechs nach Ermessen des SII. Während dieses Zeitraums sind Dividenden aus ausländischer Quelle von der chilenischen Steuer befreit. Nach dem Fenster wechseln sie in den IGC-Tarif von 0 bis 40 %. Frankreich hingegen wendet die Pauschalsteuer PFU von 31,4 % ab dem ersten Euro und ohne zeitliche Begrenzung an.

Welcher chilenische Steuerfallstrick ist gegenüber Frankreich zu kennen?

Der Fallstrick des Artikels 107: Der einheitliche Satz von 10 % auf Veräußerungsgewinne gilt nur für in Chile börsennotierte Titel. Ihre ausländischen ETF und Aktien fallen nach dem Ende des Fensters in den IGC-Tarif von 0 bis 40 %. In Frankreich gilt die Pauschalsteuer PFU von 31,4 % einheitlich, was klarer ist, auch wenn sie von Anfang an schwerer wiegt.

Und die Erbschaft, Chile oder Frankreich?

Chile besteuert die Erbschaft in gerader Linie von 1 bis 25 %, mit einem Freibetrag von 50 UTA je Erbe, und hat keine Vermögensteuer. Frankreich kann in gerader Linie 45 % erreichen, nach einem Freibetrag von 100.000 Euro je Kind, und wendet die IFI auf Nettoimmobilien oberhalb von 1,3 Millionen Euro an. Sowohl bei den Übertragungen als auch beim Vermögen ist Chile deutlich leichter.