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VS

Kambodscha vs Frankreich: Steuer- und Lebenskostenduell 2026

Auf der einen Seite Kambodscha: ausländische Dividenden zu 0 %, weder Vermögen- noch Erbschaftsteuer, Lebenshaltungskosten-Index 38. Auf der anderen Frankreich: PFU zu 31,4 %, IFI ab 1,3 M€, Erbschaft in gerader Linie bis 45 %. Das Duell kippte 2026, als Kambodscha eine Veräußerungsgewinnsteuer von 20 % auf die weltweiten Gewinne seiner Ansässigen einführte. Es bleibt die Frage, ob die Mindestkosten und der allgegenwärtige Dollar die Fragilität der Institutionen aufwiegen.

Detaillierter Vergleich

Direkter Vergleich von Besteuerung, Lebenshaltungskosten und Bewertungen zwischen den beiden Ländern.
Direkter Vergleich von Besteuerung, Lebenshaltungskosten und Bewertungen zwischen den beiden Ländern.
Frankreich
Besteuerung
Dividendensteuer
0 %, Vorteil für dieses Land
31,4 %
Kapitalertragsteuer
20 %, Vorteil für dieses Land
31,4 %
Körperschaftsteuer
20 %, Vorteil für dieses Land
25 %
Vermögenssteuer
Nein
Ja, IFI (nur Immobilien)
Direkte Erbfolge
0 %, Vorteil für dieses Land
45 %Tarif5-45 %
Kosten und Immobilien
Monatliches FIRE-Budget
1.500 €, Vorteil für dieses Land
2.700 €
Lebenshaltungskosten-Score
84,6, Vorteil für dieses Land
38,5
Referenzstadt
Phnom Penh
Paris
Miete 3-Zimmer Zentrum
400 €, Vorteil für dieses Land
2.450 €
Sicherheit und FIRE-Score
Unsicherheit
2,0
2,0, Vorteil für dieses Land
FIRE Ultimate V3 Score
90,5, Vorteil für dieses Land
64,6

Verdict

  • Kambodscha gewinnt bei den Lebenshaltungskosten (Index 38, Dreizimmerwohnung zu 400 €/Monat), bei den ausländischen Dividenden (0 % gegen Frankreichs PFU von 31,4 %), beim Fehlen jeglicher Vermögen- und Erbschaftsteuer und beim allgegenwärtigen Dollar, der das Währungsrisiko für ein Einkommen in USD beseitigt.
  • Frankreich behält den Vorteil bei den Institutionen, der Gesundheitsversorgung, der Bildung (ein PISA-Wert weit über 337) und der Rechtssicherheit eines stabilen Aufenthalts, während Kambodscha nur verlängerbare Verlängerungen ohne formelle Daueraufenthaltsberechtigung bietet.
  • Urteil: Kambodscha setzt sich klar durch für einen Lean-FIRE-Privatier, der von Dollar-Dividenden lebt und keine schulpflichtigen Kinder hat. Frankreich bleibt vorzuziehen für alle, die Gesundheitsversorgung, Schule und Rechtssicherheit schätzen oder deren Rendite auf dem nun mit 20 % besteuerten Veräußerungsgewinn beruht.

Häufige Fragen zu diesem Duell

Ist es besser, seine Dividenden in Kambodscha oder in Frankreich zu beziehen?

Bei der Dividendensteuer setzt sich Kambodscha klar durch: 0 % auf Dividenden aus ausländischer Quelle, mangels jeglicher allgemeinen Einkommensteuer auf natürliche Personen, gegen Frankreichs PFU von 31,4 %. Bei 40.000 € Dividenden sind das etwa 12.560 € jährlich vermiedene Steuer. Vorsicht jedoch bei der Quellensteuer des Herkunftslandes, die ohne Anrechnung auf kambodschanischer Seite geschuldet bleibt.

Verändert Kambodschas Veräußerungsgewinnsteuer von 20 % das Duell mit Frankreich?

Ja, das ist das neue Element von 2026. Kambodscha besteuert nun die weltweiten Veräußerungsgewinne seiner Ansässigen mit 20 %, gegen den PFU von 31,4 % in Frankreich. Kambodscha liegt bei den Veräußerungsgewinnen weiterhin niedriger, doch der Abstand verringert sich, und das Land ist nicht mehr das steuerfreie Paradies von früher. Für alle, die von Dividenden statt von Veräußerungsgewinnen leben, bleibt der kambodschanische Vorteil sehr deutlich.

Wiegen die Lebenshaltungskosten die Fragilität Kambodschas gegenüber Frankreich auf?

Für ein Lean FIRE oft ja. Ein Kostenindex von 38 und eine Dreizimmerwohnung zu 400 €/Monat erlauben ein komfortables Leben mit einem Vermögen, das in Frankreich nicht reichen würde. Doch diese Ersparnis hat einen Preis: begrenzte Gesundheitsversorgung mit Evakuierung nach Bangkok, PISA 337 der niedrigste des Hubs und keine formelle Daueraufenthaltsberechtigung. Frankreich behält den Vorteil bei allem, was die Institutionen betrifft.